Alles was Sie über ein Fondue wissen müssen

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Inhaltsverzeichnis

Wo wurde das Fondue erfunden?
Wo gibt es Fondue Käse?
Welcher Weisswein für Fondue?
Woher stammt Fondue Chinoise?
Wie viele Kalorien hat ein Fondue?
Wieviel Fondue Fleisch pro Person wird definitiv benötigt?
Wie wird Fondue gemacht?
Wo bekommt man Brennpaste für Fondue?
Wie lange kann man Fondue aufbewahren?
Wie oft kann man Fondue Fett verwenden?
Wohin mit Öl nach Fondue?
Wo kann man Fondue Schokolade kaufen?
Welches Fondue Set ist das Beste?

Geht es Ihnen auch so, immer, wenn in der Natur der Blättertanz beginnt, dann ist im heimischen Ambiente kuschelige Gemütlichkeit angesagt. Dann wird in warmen Farben ganz nach dem eigenen Geschmack umdekoriert und nichts, aber auch gar nichts wird dem Zufall überlassen, soll doch nichts mehr an die vergangenen Sommertage erinnern.

Apropos warm , natürlich gehört dann auch eine gute kulinarische, aber besonders warme Köstlichkeit auf den Tisch. Haben Sie eine Idee? Ihre besten Freunde und die liebe Familie werden sich sicherlich darüber freuen, wenn mal wieder ein Fondue den Gaumen kitzelt, oder?

Was, Sie haben noch keines gemacht und keine Erfahrung damit? Alles halb so schlimm, denn dann kommen unsere Hinweise gerade richtig, um Sie zu einem perfekten Gastgeber in puncto Fondue zu machen. Hier erfahren Sie, was Sie über ein perfektes Fondue einfach wissen müssen. Deshalb gibt es die wichtigste Frage auch gleich am Anfang unserer kleinen Lektion.

Wo wurde das Fondue erfunden?

Bei der Beantwortung dieser Frage ist es hilfreich, die Geschichte ein wenig zu bemühen. Die Schweizer sind es, die das Vorrecht in Anspruch nehmen, in Sachen Fondue federführend gewesen zu sein. Ihnen ist es zu verdanken, dass sich unzählige Gourmets auf der ganzen Welt, alle zehn Finger nach diesem Mahl lecken würden, meinen sie zumindest. Diese Feststellung können wir so aber nicht stehenlassen, denn es gibt ein paar Einschränkungen.

Sicher ist es richtig, dass ein leckeres Käsefondue als Nationalgericht der Schweizer gilt, doch erfunden haben sie es leider nicht. Der Ursprung dieses Gerichtes liegt vielmehr in den Savoyer Alpen, die ja bekanntlich zu Frankreich ( der Raclette Nation) gehören. Auf irgendwelchen, heute unerklärlichen Wegen kam es in die Schweiz, und von dort trat es seinen Siegeszug um die Welt an.

Eigentlich sind es die Käsereste, die an allem Schuld sind. Da das Geld bei den Bauern knapp war und die Reste auf keinen Fall in der Abfalltonne landen durften, war man damals schon plietsch. Man rieb die Reste verschiedener Käsesorten und kochte, meist sogar auf dem offenen Feuer, eine nahrhafte Mahlzeit. Das erste Fondue in der Menschheitsgeschichte war somit geboren. Dieses alles ist aber um die 400 Jahre her und demzufolge gibt es leider keine Zeitzeugen mehr. Aber wir glauben auch so, dass „Motié-Motié“, so der damalige Name für die kreative Köstlichkeit, ein Gericht mit Potenzial war.

Denn was damals je zur Hälfte aus den Käsesorten Greyerzer und Vacharin entstand, kann auch heute noch bei den kulinarischen Gourmets bestehen. Aber eine Erfindung kann und will man den Schweizern trotzdem nicht streitig machen, sozusagen Ur-schweizerisch ist das Raclette.

Unter der Bezeichnung „Bratchäs“ fand es Eingang in die Kochbücher dieser Welt, und es ist ein typisches Walliser Gericht. Andere Quellen haben aber auch die Schweizer Mönche in „Verdacht“, das Fondue erfunden zu haben, denn mit dieser Nahrungsaufnahme brauchten sie ihr Gelübde, in der Fastenzeit keine feste Nahrung zu sich zu nehmen, nicht brechen. Der Käse wurde einfach geschmolzen und stillte den Hunger. Aber weiter zu den Anfängen des Fondue…

Die Schweizer waren es also nicht, aber wer es denn, dem wir dieses köstliche Gericht verdanken? So gestaltet sich die Geschichte des Fondues auf der einen Seite sehr interessant, auf der anderen Seite aber gibt es viele Unklarheiten und Mythen. Es wird wahrscheinlich immer ein Kampf zwischen den Schweizern und den Savoyern bleiben, wer denn der Erfinder war.

Wir sagen einfach, Hauptsache es schmeckt, oder? Aber die Frage steht weiter im Raum und andere Quellen sprechen den Sennen die Entdeckung zu. Sie, die weit weg von der Zivilisation in den Alpen lebten, waren auf Selbstversorgung angewiesen. Selbstversorgung bedeutete hier, dass Brot und Käse selbst hergestellt wurden.

Was lag da näher, als das selbstgebackene Brot in den selbstgemachten Käse zu tunken. Nun denn, so ganz richtig wird es die Menschheit wohl nicht mehr erfahren, wo das beliebte Gericht nun seinen historischen Ursprung hat, aber das ist vielleicht auch egal, so lange es so gut schmeckt. Heute bereichern viele Arten des Ur-Fondues den heimischen Speiseplan. Den asiatischen Feuertopf ( siehe Fondue Chinoise Test ) sollten Sie ebnfalls erforschen.

Wo gibt es Fondue Käse?

Hier möchte man spontan antworten, im Fachgeschäft Ihres Vertrauens, aber so leicht sollte es sich der Gourmet nicht machen, denn Käsefondue oder Fondue Caquelon, Fleischfondue und Brühefondue verlangen schon ein wenig nach Vielfalt. Verschiedene Käsesorten sind immer eine gute Option, und wer dem würzigen Käse noch etwas Wein und Kirschwasser gönnt, gibt einem Klassiker der Alpenländischen Küche eine willkommene Plattform.

Der Klassiker allgemein ist eine Mischung aus Vacherin, Appenzeller, Emmentaler und Gruyére. Aber auch nur Vacherin und Gruyére sind, auf schweizerische Art, möglich. Mit den Käsesorten Beaufort, Comté sowie Emmentaler und Gruyére geht es französisch zu. Hiermit wären wir auch wieder am Anfang der Betrachtung, denn guten Käse gibt es nur im Käsefachgeschäft oder an der Käsetheke des Marktes, der Ihr Vertrauen genießt.

Welcher Weisswein für Fondue?

Beim Fondue geht es darum, die kulinarische Vielfalt zu ergänzen, und da darf natürlich der richtige Wein nicht fehlen. Wird einmal davon abgesehen, dass das eine oder andere Schlückchen Wein in dem köstlichen Fondue landet, wollen auch die Gläser beim Fondue-Vergnügen ausreichend und gut gefüllt sein.

Möchte man seien Gästen ein Fischfondue offerieren, ist ein aromatischer Weißwein die 1. Wahl. Fällt die Entscheidung zugunsten eines herzhaften Fleischfondues, in dem Rindfleisch die Hauptrolle übernommen hat, ist sicherlich ein fruchtiger Spätburgunder das Nonplusultra. Soll ein Fleischfondue den kulinarischen Genuss bringen, ist es denkbar, dass noch fruchtige Chutneys das sogenannte i-Tüpfelchen darstellen. In so einem Fall ist der Gastgeber gut beraten, wenn ein halbtrockener Riesling in den Gläsern funkelt.

Werden etwas gehaltvollere Mayonnaisen bevorzugt, ist es ein kraftvoller Grauburgunder, der die Gläser zum Klingen und die Gäste zum Schunkeln bringt. Dips hingegen, die mit einem asiatischen Touch punkten, gehen mit fruchtigen Weißburgundern oder Silvanern eine sympathische Liaison ein.

Auch ein frischer Rosé vom Spätburgunder wäre nicht die schlechteste Wahl. Auch das berühmte Käsefondue, der Klassiker, wie bereits beschrieben, wird mit einem kräftigen Weiß- oder Grauburgunder zum Objekt der Begierde. Auch wer die chinesische Variante des Fondue, das Fondue Chinoise, bevorzugt, ist mit einem Burgunder gut beraten.

Woher stammt Fondue Chinoise?

Asien ist die Heimat des Fondue Chinoise. In Asien ist es üblich, dass kulinarische Freuden im Feuertopf zubereitet werden, und so wundert es auch nicht, dass diese Fonduezubereitung mit Brühen einhergeht. So werden Fleisch, Gemüse, Fisch, aber auch allerlei Meerestiere, wie Krabben und Garnelen, in der Brühe gegart. Serviert wird dann mit Weißbrot und den unterschiedlichsten Saucen und Dip-Variationen, die ein Fondue Chinoise geschmacklich abrunden.

Wie viele Kalorien hat ein Fondue?

Diese Frage sollte am besten gar nicht gestellt werden, denn man will sich und seinen Gästen ja kein schlechtes Gewissen einreden. Sicherlich kann davon ausgegangen werden, dass ein geschmackvolles und gehaltvolles Fondue keine Diät ist, geschweige denn, ersetzt.

Entscheiden sich Gastgeber für ein Fondue, wird davon ausgegangen, dass Gemütlichkeit und geselliges Beisammensein den Abend bestimmen, und da wäre es schon fast kurios, hier die Kalorien zählen zu wollen. Aber, es gibt Entwarnung, denn ein Fondue bietet eine Vielfalt an Beilagen, und so kann jeder Gast sein ganz individuelles Gericht selbst zusammenstellen.

Es liegt also an jedem Einzelnen, ob er eine große Kalorienbombe zu sich nimmt oder sich am nächsten Tag beschwingt und mit Leichtigkeit bewegt. Doch, wenn die Diskussion schon auf die unerfreulichen Kalorien kommt, genießen Sie Ihr Fondue in vollen Zügen, denn es gibt ja auch noch Fitnessprogramme, die bei all zu viel Genuss zum Tragen kommen…

Wieviel Fondue Fleisch pro Person wird definitiv benötigt?

Auch hier scheiden sich, wie man so schön sagt, die Geister bzw. die Geschmäcker, denn wo Fleisch draufsteht, muss auch Fleisch drin sein. Es reicht nicht, den lieben Gästen den Mund mit einem Fleisch-Fondue wässrig zu machen und dann die Fleischstücke definitiv suchen zu müssen.

Allgemein wird davon ausgegangen, dass 250 bis 300 Gramm Fleisch pro Person eine respektable Menge sind. Da ja auch noch Weißbrot und die verschiedenen Saucen und Dips die Tafel bereichern, ist diese Menge ausreichend, um mit gefülltem Magen vom Fondue-Essen aufzustehen.

Wie wird Fondue gemacht?

ist hier die Frage aller Fragen. Aber keine Bange, alles ist eigentlich ein Kinderspiel, geht ruck zuck und ist zudem noch ein riesiger Spaß. Das vorbereitete Fleisch und das Gemüse werden eigentlich nur in Würfel oder Streifen geschnitten. Dazu werden dann drei bis vier leckere Saucen und Dips zubereitet, und schon ist alles erledigt.

Dabei lässt sich die Liste der Zutaten natürlich noch variieren, und der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Los geht es also: Das Fett für das Fettfondue wird auf ca. 180 Grad erhitzt. Etwas weniger hitzig geht es zu, wenn eine Brühe das Fondue vervollständigt.

Aber egal, ob Brühe oder Fett, die Zutaten werden in den Fondue-Topf gegeben, dann nimmt sich jeder Gast eine Fondue-Gabel mit einem Würfel Fleisch oder ein Metallkörbchen mit Gemüse und hängt es in den Fonduetopf, bis alles gar ist. Der Variationen gibt es hier viele, auch zur Herstellung der verschiedenen Dips und leckeren Saucen, und ein Blick in ein Fondue-Kochbuch wäre schon empfehlenswert. Bevor es aber so richtig losgehen kann, gilt es noch, ein paar profane Fragen zu klären.

Wo bekommt man Brennpaste für Fondue?

Hier gibt es wieder eine klare und eindeutige Antwort: aus dem Baumarkt oder Drogerie-Fachmarkt. Auch der Gastrobedarf ist eine gute Adresse, wenn es darum geht, die Brennpaste für das Fondue zu beschaffen.

Wie lange kann man Fondue aufbewahren?

Ein angebrochenes Fondue sollte schon bis zum nächsten Tag aufgebraucht werden, denkt man daran, dass Fleisch und auch das Gemüse von einer Lagerung nicht besser werden. Auch spielt natürlich die Optik eine gewisse Rolle, aber eine Aufbewahrung im Kühlschrank bis zum nächsten Tag ist empfehlenswert.

Wie oft kann man Fondue Fett verwenden?

Wenn ein paar Regeln beachtet werden, kann es mehrmals verwendet werden. Es sollte noch warm durch einen Kaffeefilter laufen und dann kühl aufbewahrt werden, so ist eine nochmalige Verwendung kein Problem. Allerdings gibt es eine Einschränkung. Das Fett darf nicht überhitzt gewesen sein oder schon einen etwas penetranten Geruch angenommen haben. Ist dies nicht der Fall, ist alles im grünen Bereich.

Wohin mit Öl nach Fondue?

Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Hier ist eine Entsorgung in der Restmüll-Tonne, über die Schadstoff-Sammelstelle und die Schadstoff-Sammelmobile möglich. Etwas effektiver funktioniert es, wenn das Öl durch ein Sieb gefiltert wurde und eventuell für die anschließende Pommes-Zubereitung weiterverwendet wird. Wenn das Öl in der Restmüll-Tonne entsorgt wird, bitte darauf achten, es in eine Plastikflasche zu füllen, mit Zeitungspapier zu umwickeln und anschließend in den Müll zu geben.

Wo kann man Fondue Schokolade kaufen?

Jetzt wird es besonders lecker, denn es geht vielleicht an den Nachtisch. So ein Schokoladen-Fondue ist schon ein ganz besonderes Schmankerl, denn hier ist der Kakao-Gehalt ausschlaggebend für das Ergebnis. Dementsprechend sind Vollmilch- oder Zartbitterschokolade mit einem hohen Kakao-Gehalt vorzuziehen. Aber auch angerührtes Kakaopulver in einer besonders guten Qualität ist denkbar. Und, wo bekommt man alle diese Köstlichkeiten her? Richtig, hier ist das Schokoladen-Fachgeschäft oder ein guter Supermarkt der perfekte Ansprechpartner. Hier gibt es alles in Hülle und Fülle , und an dieser Stelle ein kleiner Tipp, die Schokolade, welche in Blättchen gegossen wurde, schmilzt am besten.

Welches Fondue Set ist das Beste?

Damit nun die gesellige Runde endlich Realität wird, muss diese Frage auch noch eine Beantwortung erfahren. Jeder Hersteller steht nun mit dem erhobenen Zeigefinger dar, in der Hoffnung, seinem Fondue Set wird die größte Aufmerksamkeit zuteil. Aber auch hier ist es immer der Fachmarkt mit seinem geschulten Personal, der punkten kann. Dieses kann genau darüber Auskunft geben, welches Fondue Set beim letzten Test die Siegerlorbeeren abräumte und besonders empfehlenswert ist.

Fazit

Es ist geschafft, oder haben Sie noch Fragen? Wir hoffen, alle Fragen rund um Fondue & Co. ausreichend und komplex behandelt zu haben. Nun ist es an Ihnen, die leckeren Ideen umzusetzen, die gesellige Runde von lieben Freunden einzuladen und sich einen wirklich schönen, gemütlichen Abend, vielleicht beim Knistern des Kamins, zu machen. Guten Hunger und viel Spaß dabei.

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